Unser Angebot

Seelsorge ist Lebens- und Glaubenshilfe. 

Ein Seelsorger oder eine Seelsorgerin steht in einer Krise zur Seite und ist einfach da. 
Mit diesem Menschen kann man vertraulich teilen, was eine(n) bewegt.
Dabei kann man Seelsorge auch in Anspruch nehmen, wenn man nicht gläubig ist. 

Seelsorge geschieht auf der Basis des christlichen Menschenbildes und speist sich aus dem christlichen Grundgedanken: 
Seelsorge ist nah bei den Menschen, weil Gott nah bei den Menschen ist/sein will.

Was wir tun

  1. Sprechen, zuhören und Gedanken sortieren
  2. Beten, Sinn- und Glaubensfragen teilen
  3. Schweigen, mitfühlen und aushalten
  4. Segnen, von Taufe bis Aussegnung

Ihre Themen

Bei einem Aufenthalt in der Klinik können verschiedene Themen wichtig sein. 
Als Seelsorgerinnen und Seelsorger begleiten wir Sie zu Ihren Themen:
als Patientin und Patient, Ihre Angehörigen und auch Sie als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter, 
wenn Sie es wünschen.

Unsere Angebote und Ihre Themen

Im Folgenden finden Sie noch einmal eine Auflistung von unseren Angeboten und Themen, die Sie vielleicht beschäftigen.
Weitere Angebote finden Sie auch auf der Startseite unserer Homepage.

 

 

Angebote

Die Ambulanzseelsorge ist ein Projekt, bei dem ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Gängen und den Wartebereichen der Polikliniken (Ambulanzen) den wartenden Menschen ein kostenloses Kaffee- und Teeangebot machen. Ein kurzes Gespräch oder eine Geste des Zuspruchs und der Ermutigung haben bei diesem Dienst ebenfalls ihren Platz.

Der Kaffeewagen ist dienstags und donnerstags von 9.30 bis 12 Uhr auf den Ebenen -2, 3 und 5 unterwegs.

Haben Sie Interesse, sich ehrenamtlich zu engagieren? Sprechen Sie uns gerne an. (md)

Künftige Ärztinnen und Ärzte lernen auch praktisch durch Übungen. Der Aufbau des menschlichen Körpers und die Lage einzelner Organe lernen sie z.B. durch die Arbeit an Verstorbenen. Das ist nur möglich, indem Menschen zu ihren Lebzeiten bewusst und vertraglich entscheiden, ihren Körper nach dem Tod dafür zur Verfügung zu stellen. Später werden die Verstorbenen beigesetzt. Die ökumenischen Trauerfeiern werden immer durch die Studierenden mit gestaltet und vorbereitet und beziehen auch Verstorbene aus anderen Religionen mit ein. (ssl)

Seelsorge ist ein qualifiziertes, vorurteilsfreies und achtsames Begegnungsangebot. Seelsorgerinnen und Seelsorger begegnen Menschen unabhängig von Religion oder Weltanschauung mit Sorgfalt und Würde, sie möchten Menschen in ihrer persönlichen Geschichte verstehen, sie partnerschaftlich begleiten und menschliche Zuwendung und Nähe vermitteln. Dabei öffnet die Seelsorge Raum auch für religiöse oder spirituelle Anliegen und bemüht sich bei Wunsch um Beizug religiöser Bezugspersonen anderer Religionen. (lw)

Seelsorge unterstützt Patient*innen, Angehörige und Mitarbeitende in der Bewältigung von Krisen, Krankheiten, beim Sterben und in der Trauer. Sie stärkt, tröstet, ermutigt oder hält einfach mit aus, was nicht auszuhalten ist. Menschen können mitteilen, was sie (im Innersten) bewegt. (lw)

Ambulanzseelsorge unterstützt die seelsorgliche Arbeit mit Zeit, Aufmerksamkeit und Mitgefühl und schenkt Menschen im Klinikalltag Momente der Nähe und des Zuhörens. 

Haben Sie Interesse, sich ehrenamtlich in der Seelsorge zu engagieren? Sprechen Sie uns gerne an.

Weitere Beispiele für die ehrenamtliche Arbeit sind z.B. die grünen Damen und Herren. (nk)

Sie können sich im Gespräch mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern vertraulich über alles unterhalten, was Sie gerade beschäftigt, Sorgen über die gesundheitliche Lage, aber auch über alles andere wie Schuldgefühle, Liebeskummer, Vorfreude, Hoffnung, Sinn und Sinnlosigkeit, Glaubensthemen. Ein Gespräch dauert in der Regel nicht länger als eine Stunde und ist abhängig von der gesundheitlichen Verfassung und dem Thema. 

Mögliche Orte für ein Gespräch können das Behandlungszimmer, Besprechungsräume und Kapelle der Seelsorge, Aufenthaltsräume auf den Stationen oder auch ein Spaziergang rund ums Klinikum sein. Seelsorgende sind erfahren in der Gesprächsführung, haben zusätzliche Ausbildungen in psychosozialer Beratung und natürlich auch vielfältige spirituelle Ausdrucksmöglichkeiten wie Gebet, Segen, Rituale etc., wenn gewünscht. (ssl)

Auch in der Klinikkapelle finden regelmäßig Gottesdienste statt:

katholische Gottesdienste
mittwochs und samstags um 16 Uhr

evangelische Gottesdienste
(in der Regel mit Abendmahl)
sonntags um 10.30 Uhr

Alle Gottesdienste werden auch im Patienten-TV übertragen auf UKA 1.

Sie möchten gerne Abendmahl / Eucharistie empfangen, können aber nicht in die Kapelle kommen?
Rufen Sie uns gerne an, wir kommen zu Ihnen:
kath.: 0241 80-80167
ev.: 0241 80-89446

„Der Herr segne dich und behüte dich“, so beginnt ein bekannter Segen. Segnen und Segen empfangen ist etwas, das aus der jüdischen und christlichen Tradition stammt. Wenn ich Segen spreche oder Segen empfange heißt das: Ich erwarte Gutes von Gott her für diesen (oder mehrere) Menschen. Einen Segen kann ich von jemandem empfangen, aber nicht mir selbst zusprechen. Deshalb ist es gut, wenn ich Menschen bitten kann, mir einen Segen zuzusprechen. Das können eine Freundin, eine Mutter, ein Sohn oder auch Seelsorger*innen sein. Segen kann dabei ganz verschieden aussehen: In Worten, manchmal auch verbunden mit Gesten (wie z.B. Einem Kreuz in der Handfläche oder Stirn). Wer Segensworte spricht und empfängt, nimmt für sich in Anspruch, im Blickfeld des Himmels zu sein. (lw)

Themen

Ärztinnen und Ärzte übernehmen die medizinische Diagnose, Behandlung und Stabilisierung von Patientinnen und Patienten. Sie arbeiten wissenschaftlich fundiert, körperbezogen und therapeutisch, um Gesundheit wiederherzustellen oder Leiden zu lindern. 

Wir als Seelsorge ergänzen diese Arbeit, indem wir die inneren und emotionalen Dimensionen des Erlebens in den Blick nehmen. Während Ärztinnen und Ärzte den Körper versorgen, bieten wir Raum für Ängste, Fragen, Hoffnungen, Zweifel und seelische Belastungen. Wir begleiten Patient*innen und Angehörige auf eine einfühlsame und respektvolle Weise und schaffen dabei einen sicheren Rahmen, der von Achtsamkeit und unserer unabhängigen Haltung geprägt ist. So stehen wir an ihrer Seite, wenn Entscheidungen anstehen oder Leid getragen werden muss.

Die Frage nach der Bewertung und der Begründung von dem, was jemand macht, stellt sich im medizinischen Zusammenhang oft, vor allem an den Grenzen des Lebens. 
Bekannte Themen der medizinischen Ethik sind Fragen am Lebensanfang und Lebensende wie riskanten Untersuchungen in der Schwangerschaft und Behandlungen von Schwerkranken, die lebensverkürzend sein können. Für die Seelsorger*innen ist wichtig, dass sie jeden Menschen als Gottes Geschöpf sehen und dessen eigene Bewertung und Verantwortung für das eigene Leben ernst nehmen.

Wenn solche Fragen nicht direkt mit Patientinnen und Patienten zu besprechen sind oder andere Konflikte bestehen, können behandelnde Ärzte und Ärztinnen, Patient*innen oder deren Vertretungen das so genannte „Klinische Ethik-Komitee“ (KEK) einberufen. Im KEK sind verschiedenen Berufsgruppen im Klinikum vertreten: Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und therapeutisch Mitarbeitende, Psychotherapeut*innen und auch aus dem Seelsorge-Team Diplom-Theologe Marek Dzieciolowski und Pfarrerin Simone Stolte-Lehnert. Aufgabe des KEK ist es immer, in der gemeinsamen Beratung dem mutmaßlichen Willen des zu behandelnden Menschen gerecht zu werden und nach der besten Lösung zu suchen.

In einem Krankenhaus dreht sich vieles um Gesundheit und Krankheit. Patientinnen und Patienten kommen, um sich untersuchen zu lassen, eine Diagnose für ihre Krankheit zu bekommen und danach hoffentlich eine Empfehlung der Ärztinnen und Ärzte, wie diese Krankheit zu behandeln ist. Manchmal ist nicht eindeutig, was es bedeutet, gesund zu sein: Bedeutet es, frei zu sein von Beschwerden oder frei zu sein von medizinisch beschriebenen Krankheitszeichen? Nicht immer ist es möglich, eine Krankheit vollständig oder ansatzweise zu heilen. Das erleben viele Patient*innen und Angehörige als besonders belastend. 

Ein Gespräch mit Seelsorgenden kann helfen, diese Information zu verarbeiten, ihre Bedeutung zu verstehen und anzunehmen. Auch für Ärztinnen und Ärzte, für therapeutisch oder pflegerisch Arbeitende ist es belastend, Patientinnen und Patienten in solchen Phasen beizustehen. Natürlich stehen die Seelsorge auch ihnen für ein Gespräch zur Verfügung.

Heilung – „Wieder-Heil-Werden“ – ist ein Prozess und umfasst immer den ganzen Menschen, seinen Körper, seine Seele, die Psyche und den Geist.

Meist ist für den Körper in unserer westlichen Welt mit ihren medizinischen Möglichkeiten gut gesorgt. Und die Seele? Sie ist auf den ersten Blick unsichtbar; sie braucht länger für ihre Schritte zur Gesundung und deshalb ebenfalls unsere ganze liebevolle Aufmerksamkeit und Zuwendung auch mit Unterstützung von außen durch psychologisch/therapeutische sowie seelsorgliche Begleitung.

In welcher Haltung man über die (eigene) Zukunft denkt, kann sehr verschieden sein. Wenn man guten Mutes ist und davon ausgeht, dass es gute Aussichten oder Pläne gibt, lebt man in Hoffnung. Diese Hoffnung kann auch zum Genesungsprozess beitragen. Umgekehrt erschwert die Annahme, nichts könne mehr gut werden, die Annahme des veränderten Gesundheitszustandes zusätzlich.
Als Christinnen und Christen verbinden wir mit dem Begriff „Hoffnung“ noch mehr: Wir gehen zuversichtlich davon aus, dass Gott uns im Leben, im Sterben und sogar im Tod begleitet und hält. Wir hoffen sogar, dass Gott für uns ein Leben nach dem Tod ermöglicht und uns deshalb nichts, was uns im Leben passiert oder begegnet, von Gott trennen kann. Diese Hoffnung auf Gottes Liebe lässt uns auch in schweren Zeiten und bei schlechten medizinischen Aussichten Kraft finden und annehmen, dass Gott auch diese schweren Phasen mit erlebt und trägt.

Eine Klinik kann überwältigend, beängstigend oder einfach ungewohnt wirken. Die Seelsorge schafft mitten darin einen Ort der Ruhe und des Zuhörens und begleitet Sie auf Ihrem Weg.

In Zeiten von Krankheit begleitet die Seelsorge Sie darin, mit Belastungen, Fragen und Sorgen umzugehen. Sie bietet Raum, Gefühle auszusprechen und neue Kraft zu schöpfen.

Jeder Mensch hat ein andere Auffassung von dem, was es heißt zu leiden. Mit den Seelsorger*innen können Sie über das reden, was Ihnen besonders zu schaffen macht, sei es eine Erkrankung, die aktuelle Situation eines Angehörigen, sei es seelisches Leiden. Diese Belastung nehmen die Seelsorger*innen ernst und suchen nach Wegen, sie besser auszuhalten oder damit umzugehen.

Leben ist ein Geschenk. Leben ist schön. Leben ermöglicht Begegnung und inneren Reichtum. Leben lohnt sich, gelebt zu werden. Es gibt Momente und Zeiten, in denen das Leben schwer wird, kräftezehrend, ungewiss, beängstigend. Es gibt Zeiten, in denen das Leben schmerzt. Und manchmal droht das Leben, ins Haltlose zu stürzen. In solchen Momenten fragen wir: Gibt es einen sicheren Grund, auf dem ich noch stehen kann? Wo finde ich Schutz? Wo Trost, wo Halt? Wo das Lebendige in mir?

Schon die ersten Zeilen der Bibel sprechen davon, dass Gott unser Leben in seinen Händen hält. Bereits dort, am Anfang, lässt die Bibel Gott sagen: „Siehe, ich bin mit dir, ich behüte dich, ich verlasse dich nicht.“ (Genesis 28,15) Gott gibt unserem Leben Halt und Zukunft.

Das Angebot der Klinikseelsorge ist, Ihren Lebensfragen Raum zu geben und gemeinsam mit Ihnen nach möglichen Antworten auszuschauen.

Medikamente haben ihren Sinn. Sie werden zur Linderung von Beschwerden und zur Unterstützung der Genesungsprozesse verabreicht. Die Klinikseelsorge hat keine Medikamente im Angebot – das ist nicht unser Fachgebiet. Aber wir haben ein offenes Ohr für Sie, für Ihre Sorgen und für Ihre Wünsche. Vieles, was im gemeinsamen Austausch und in der gemeinsamen Begegnung möglich wird, kann ebenfalls zur Linderung und zur Genesung beitragen.

Schmerz zeigt sich nicht nur körperlich, sondern auch seelisch: durch den Verlust eines geliebten Menschen, belastende Diagnosen, Lebenskrisen oder existenzielle Erschütterungen. Die geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seelsorge bieten Raum, diesen oft unsichtbaren Schmerz auszusprechen, zu ordnen und auszuhalten. Durch einfühlsame Begleitung, Zuhören und spirituelle oder lebensdeutende Impulse unterstützen wir Betroffene darin, inneren Halt zu finden und Wege im Umgang mit dem Schmerz zu entdecken. Dabei begleiten wir sie offen, respektvoll und frei von äußeren Vorgaben.

Der Begriff Seele wird im Alltag oft mit Leben, Person gleichgesetzt bzw. als die Gesamtheit unserer menschlichen Gefühle, Gedanken und Empfindungen gedeutet.

Im christlichen Kontext bezeichnet die Seele ursprünglich den Lebensatem, den Gott bei der Erschaffung der Welt uns, seinem Geschöpf, in die Nase blies und der Mensch damit zu einem lebendigen Wesen wurde.
So werden wir zu seinen Kindern, mit seinem göttlichen Wesen, seinem ewigen Leben, seiner Liebe und Freiheit begabt und beseelt. Ein Geschenk, dass uns über dieses irdische Leben hinausweist und dessen Bedeutung für das eigene Leben immer wieder neu betrachtet und ausgelotet werden will – gerne auch im Austausch mit uns.

Sinn ist keine objektive Größe an sich. Sinn liegt immer im Auge der Betrachtenden, in ihrer Deutung eines Geschehens.

Welche Bedeutung ein bestimmtes Ereignis in meinem Leben hat, wird und kann diesem nur von mir selbst zugesprochen werden, und zwar erst im Rückblick auf das Erfahrene. Stecke ich noch im Erleben selbst, ist die Suche nach einem Sinn meist zu früh. Wann die Zeit für das Suchen und Finden einer sinnhaften Deutung gekommen ist, werden Sie spüren. Unterstützend können Sie sich dann, wenn Sie das möchten, an eine Gesprächspartnerin oder einen Gesprächspartner Ihres Vertrauens wenden.

Hinter körperlichen und psychischen Beschwerden stehen nicht selten auch Ängste, Fragen oder seelische Belastungen. Die Seelsorge hilft, diesen Raum zu geben und innere Orientierung zu finden.

Therapie verfolgt das Ziel, Krankheiten zu behandeln, Beschwerden zu lindern oder körperliche und psychische Funktionen wiederherzustellen. Sie arbeitet medizinisch oder psychologisch strukturiert und fachlich gezielt. Seelsorge ersetzt diese Therapie nicht, sondern kann diese ergänzen und begleitend unterstützen: Sie stärkt Patientinnen und Patienten im Genesungsprozess durch eine zugewandte, ressourcenorientierte Begleitung. Im geschützten Raum und unter strenger Schweigepflicht bietet sie Entlastung, Orientierung und seelischen Halt. Dadurch unterstützt sie eine ganzheitliche Heilung, die Körper, Geist und Seele berücksichtigt.

Der Tod ist Teil des Lebens. Er beendet unser Leben und er beendet das Leben der Menschen, die uns nahe sind und die wir lieben. Daher erschüttert er auch unser Leben. Er bringt Angst, Abschied, Verlust und Trauer. Er legt aber auch einen Weg frei für Erinnerungen, ermöglicht Dankbarkeit für einen lieben und besonderen Menschen sowie die Würdigung seines Lebens und der Art, wie dieser war. Der Tod und die Trauer, die auf ihn folgt, geben uns Einblick in die Tiefe unserer Beziehungen und unserer Liebe.

Auch kann der Tod Raum für Fragen, für unsere Zweifel und nicht zuletzt für Hoffnung eröffnen. Unsere christliche Hoffnung besagt, dass Christus den Tod besiegt hat. Und wenn er lebt, dann werden auch wir leben. Er will uns immer wieder neu die Furcht nehmen und gibt uns den Zuspruch: Das Leben ist stärker als der Tod. Diese christliche Botschaft glauben wir, wir sprechen über sie, geben sie weiter - und wir feiern sie miteinander in unseren Gottesdiensten.

Wut gehört zu den angeborenen Grundgefühlen des Menschen. Ungezügelt kann sie sich gegen andere oder mich selbst richten und so zu Verletzungen und Schaden an Körper und Seele führen. Als Reaktion auf eine ernsthafte Erkrankung, den Verlust eines lieben Menschen durch Trennung oder Tod ist es allerdings auch möglich, sie durch Reflexion und/oder durch begleitende Gespräche als Kraft- und Energiequelle für notwendige Änderungen im Leben zu nutzen.

Zeit ist weit mehr als die Taktung in Minuten, Stunden, Tage etc. und ihr linearer Verlauf. Zeit besitzt Dichte, Tiefe, Intensität, Sinnhaftigkeit. So lädt sie uns vorrangig ein, unseren Tagen mehr Leben zu geben und nicht umgekehrt zu schauen, wie wir dem Leben zwanghaft unter allen Umständen mehr Tage hinzufügen können.